| Dirigent: | Jaroslav Kyzlink |
Die Wiederherstellung zerrissener Verknüpfungen zu früheren historischen Epochen, die Wiederbelebung gedanklicher oder ästhetischer Vermächtnisse, das Interesse an verschiedenen Traditionsschichten und das Bemühen um ihre Neuaufwertung – auch so war die klassische musikalische Moderne des 20. Jahrhunderts. Nach den wilden Jugendjahren dokumentiert diesen Trend auch das reife Schaffen des größten tschechischen Komponisten seiner Zeit – Bohuslav Martinů. Sein musikalisch-dramatisches Werk Marienspiele ruft das Erbe der Vergangenheit auf mehreren Ebenen auf: gedanklich und philosophisch lehnt es sich an die christliche Tradition, musikalisch spiegelt es die Bewunderung für Volkswurzeln wider und eine Neigung zum traditionellen harmonischen Denken; es belebt das Vermächtnis der geistlichen Spiele und Mirakeln. Marienspiele sind vier kurze musikalische Geschichten: eine alttestamentarische biblische Parabel, eine biblische Geschichte über die Geburt Christi und zwei mittelalterliche Legenden. Jede von ihnen huldigt auf irgendeine Weise das Bildnis der Mutter Gottes und der darauffolgende Bogen ist eine suggestive Apotheose der geistigen Stärke und Schönheit, die die Versuchung und das Böse besiegen.
| RECENZIA: SME 19-10-2009 Jozef Červenka_Od prostej ľudovosti až po monumentálnosť Herunterziehen (PDF, 60 kB) | |
| RECENZIA: PRAVDA 12-10-2009 Pavel Unger_Málo peňazí Máriam a muzike pomohlo Herunterziehen (PDF, 32 kB) | |
| RECENZIA: BRATISLAVSKÉ NOVINY 23-10-2009 Dáša Šebanova_Hry o Márii su silným zážitkom Herunterziehen (PDF, 29 kB) | |
| RECENZIA: KÓD 9-10-2009 Petra Kovačovská_Koncertné Hry o Márii Herunterziehen (PDF, 51 kB) | |