Die Wohlgesinnten

Jonathan Littell

Die Wohlgesinnten

Schauspiel

Fiktive Memoiren eines SS-Offiziers vom Zweiten Weltkrieg, die zu einem Kulturereignis wurden. Die Geschichte von Maximilian Aue ist eine Geschichte eines anständigen Menschen, der zum Mörder wurde.

Neues Gebäude, Studio
2. 1. 2019 19:00 h - 22:20 h

Fiktive Memoiren eines gebildeten und kultivierten Offiziers der SS, die nicht nur in Frankreich zum Ereignis wurden (Goncourt-Preis, Preis der französischen Akademie). Ihr Autor stellte sich nach Jahren erfüllt mit Arbeit für diverse internationale Humanitäre Organisationen die Frage, wie er sich mit seiner Bildung und Stellungnahme während der Wirtschaftskrise in Deutschland verhalten würde. Er schrieb eine großartige düstere Freske über einen Juristen, der mit kleinen Kompromissen mit seinem Gewissen zum Rädchen im Getriebesatz des Massenmordes wird. Die Liebevollen Göttinnen entblößen die Zerbrechlichkeit aller Barrieren, über die wir denken, dass sie uns vor dem Sturz in den Abgrund der Destruktion schützen.

Vorstellungsdauer: 3 Std. 20 Min. mit einer Pause

Inszenierungsteam

Übersetzung Michala Marková
Theaterfassung Daniel Majling
Dramaturgie Daniel Majling
Bühnenbild Pavol Andraško

Besetzung

Maximilian Aue Ľuboš Kostelný
Thomas Hauser Alexander Bárta
Doktor Hohenegg/ Üxküll Branislav Matuščin (als Gast)
Ermittler/ Türke Milan Ondrík
Beamte Korherr Richard Stanke
Kommendant /Moreau Jozef Vajda
Partenau Martin Nahálka (als Gast)
Una / Helena Táňa Pauhofová
Weseloh/ Mutter Emília Vášáryová
Kellnerin Monika Horváthová (als Gast)
Kellner Tomáš Stopa (als Gast)
Ensemble Barbora Palčíková (als Gast) Martin Varínsky (als Gast) Kristóf Melecsky (Student der VŠMU) Fanni Hostonská (Student der VŠMU)
Klaviristen Samuel Vargan (als Gast)