Heute Abend spielen wir nicht

Jiří Havelka a kol.

Heute Abend spielen wir nicht

Schauspiel

Autoreninszenierung über die Aufgabe des Künstlers in der Gegenwart.

Neues Gebäude, Schauspielsaal
2. 1. 2020 19:00 h - 20:40 h

Vorstellungsplan

Dienstag 17. 12. 2019
19:00 h 20:40 h
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Mittwoch 18. 12. 2019
10:00 h 11:40 h
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Donnerstag 2. 1. 2020
19:00 h 20:40 h
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Im Rahmen der Spielzeit, die dem hundertsten Jubiläum des Slowakischen Nationaltheaters gewidmet sein wird, arbeitet das Theater auch mit tschechischen Regisseuren zusammen. Jiří Havelka bereitet einen Titel vor, der auf den Realien des slowakischen und tschechischen Theaters basiert. Gleichzeitig handelt es sich auch um die thematische Anlehnung an das 30. Jubiläum der Samtenen Revolution und die Persönlichkeiten, die damit eng verbunden sind. Viele Gesichter der Samtenen Revolution sind heute bedeutende Mitglieder unseres Schauspiels. Gerade in diesen Schlüsselmomenten der Revolution standen sie auf den Tribünen und Bühnen und führten Dialog mit Zuschauern. Das Theater öffnete seine Tore, jedoch nicht für Abendvorstellungen, sondern für öffentliche Diskussionen. Deshalb bietet sich als Thema die natürliche Verbindung des Theaters, der Theatralität, des hundertsten Jubiläums des Slowakischen Nationaltheaters, der Rekonstruktion von November 1989 sowie der antiken Katharsis an. Denn ein nicht weg zu denkender Bestanteil der Geschichte unseres Theaters ist auch dieses Umbruchsjahr. Die Autoreninszenierung präsentiert eine doppelte Optik auf die Novemberereignisse – als theatralischen sowie politischen Akt – die Theatralität der Revolution als Prinzip und gleichzeitig als Rekonstruktion des Ereignisses als solcher. Theater, das zum Forum wird, Theater als Ort für den Dialog, Theater als Nachdenken über die Theatralität als solche. Bei der Zusammenarbeit mit dem tschechischen Regisseur Jiří Havelka handelt es sich um eine Autoreninszenierung ähnlich wir im Fall der mit Preisen gekürten Inszenierung Die Eliten. Seine spezifische Arbeitsmethode stütz sich auf Quellen und Materialien, Havelka arbeitet intensiv mit Historikern und Soziologen zusammen.

Vorstellungsdauer: 1 Stunde 40 Minuten ohne Pause

Inszenierungsteam

Dramaturgie Miriam Kičiňová
Asistent dramaturgie Petr Erbes